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Kölner Stadt-Anzeiger 150 AUS 150 / TEIL 121 / Kategorie: Kunst Angie Hiesl
DRESSING THE CITY UND MEIN KOPF IST EIN HEMD
Verlag Kettler 2026

Fotoband herausgegeben von Angie Hiesl + Roland Kaiser im Verlag Kettler mit einem Essay Dr. Ann-Katrin Günzel (Chefredakteurin KUNSTFORUM International).
An Plätzen und Straßenkreuzungen verheddern sich die Akteur*innen mit Pullovern und Kleidern an Verkehrsschildern, umschlingen mit Ärmeln und Hosenbeinen Poller und Geländer oder verschmelzen mit Abfalleimern und Briefkästen. Sie verweben sich mit dem Ort und schreiben sich körperlich in den urbanen Raum ein – ein transparentes „Sich-Verstricken“ von Mensch, Architektur und Alltag.
2011 realisierten Angie Hiesl und Roland Kaiser erstmals Dressing the City und mein Kopf ist ein Hemd in Köln. 2024 folgte die Neuinszenierung Dressing the City und mein Kopf ist ein Hemd #02 ebenfalls in Köln, für die ausschließlich Performer*innen im Alter von 60 bis 87 Jahren ausgewählt wurden. Damit erweiterten die Künstler*innen ihre Arbeit um eine explizite Auseinandersetzung mit dem Thema Alter(n) in der Darstellenden Kunst.
Die Publikation dokumentiert die bisherigen performativen Stadtinterventionen im öffentlichen Raum. Das Buch versammelt Fotografien von Roland Kaiser und zeigt 25 Performer*innen, die in unterschiedlichen Versionen, Besetzungen und Jahren in Köln, Viersen, Arnheim und São Paulo mitwirkten.
Mit freundlicher Unterstützung von: Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Diversitätsfonds NRW, Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste.
BUCH
WAR SCHÖN. KANN WEG... Alter(n) in der Darstellenden Kunst

Anlässlich des Symposiums WAR SCHÖN. KANN WEG... Alter(n) in der Darstellenden Kunst, das 2021 von Angie Hiesl + Roland Kaiser veranstaltet wurde, haben wir nun in Zusammenarbeit mit Almuth Fricke (kubia – Kompetenzzentrum für kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur) den gleichnamigen Sammelband als erweiterte Dokumentation im Verlag Theater der Zeit herausgegeben.
Aufgrund der sich verändernden Altersstruktur unserer Gesellschaft verändert sich auch die Perspektive auf den Begriff "Alter". Welchen Einfluss hat das Alter(n) auf die Darstellenden Künste? In welchem Verhältnis stehen Alter und Kunst zueinander? Wie steht es um die sozioökonomische Realität und Alterssicherung sowie um angemessene Förderkonzepte? Diese und viele weitere Fragen werden in persönlichen, wissenschaftlichen und kulturpolitischen Texten diskursiv in dieser Publikation diskutiert.
Hier gibt es weitere Informationen und die Möglichkeit, das Buch zu bestellen.
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